Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz

Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz - Fläche 1a

Fokusmerkmal: Lebensraumtyp 9170

Dieser Waldausschnitt kann dem Lebensraumtyp 9170 (Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald) zugeordnet werden. Wie der Name bereits verrät, wird dieser Waldtyp geprägt von den Baumarten Trauben-Eiche (Quercus petraea), Stiel-Eiche (Quercus robur) und Hainbuche (Carpinus betulus) in der Baumschicht und vom eher unauffälligen Wald-Labkraut (Galium sylvaticum) in der Krautschicht. Der Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald ist eine charakteristische Waldgesellschaft im Mitteldeutschen Trockengebiet und kommt vor allem auf trockenen, warmen Standorten vor. Weitere charakteristische Arten, die wir in diesem Waldausschnitt entdecken konnten, sind Bergahorn (Acer pseudoplatanus), Gemeine Esche (Fraxinus excelsior), Buschwindröschen (Anemone nemorosa) und Wald-Zwenke (Brachypodium sylvaticum).

Mehr Informationen zu den Lebensraumtypen können Sie hier nachlesen

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 0 %, liegend 5 %
Schwaches Totholz: 5 %
Wurzelstöcke: 3 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 1

Schichten

Baumschicht 1: 60 % (Bergahorn, Rotbuche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 30 % (Rotbuche)
Baumschicht 3: 40 % (Bergahorn, Esche, Hainbuche, Rotbuche)

Krautschicht: 10 % (Buschwindröschen, Wald-Zwenke)
Wuchsklassen: 6

Sonstiges

keine Beeinträchtigungen festgestellt

Kronenschlussgrad: geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 39 %

Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz - Fläche 6a

Fokusmerkmal: FFH-Lebensraumtypen

Dieser Waldausschnitt wurde dem FFH-Lebensraumtyp 9130 (Waldmeister-Buchenwald) zugeordnet. Doch was ist eigentlich ein FFH-Lebensraumtyp? Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992, oft als „FFH-Richtlinie“ bezeichnet) dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt, indem sie die Mitgliedstaaten der Europäischen Union dazu verpflichtet, natürliche Lebensräume sowie wildlebende Tiere und Pflanzen zu schützen, insbesondere durch ein zusammenhängendes Netz aus Schutzgebieten („Natura 2000“).

Im Anhang I der Richtlinie werden Lebensraumtypen von gemeinschaftlichem Interesse gelistet, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden sollen. Von diesen Lebensraumtypen (LRT) kommen 93 in Deutschland vor. Neben dem LRT 9130 haben wir im MeineWaldKI-Projekt auch Flächen des LRT 9160 (Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald) und 9170 (Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald) erfasst und fotografiert.

Mehr Informationen zu den Lebensraumtypen können Sie hier nachlesen.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 0 %, liegend 5 %
Schwaches Totholz: 10 %
Wurzelstöcke: 5 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 85 % (Rotbuche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 5 % (Rotbuche)
Baumschicht 3: 10 % (Esche, Rotbuche, Traubeneiche)

Krautschicht: 5 %
Wuchsklassen: 5

Sonstiges

keine Beeinträchtigungen festgestellt

Kronenschlussgrad: gedrängt bis geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 45 %