Fokusmerkmal: Beeinträchtigungen → Waldmonitoring
In diesem Waldausschnitt konnten wir verschiedene „Beeinträchtigungen“ des Bestandes feststellen. Um unter anderem das Vorhandensein und die Entwicklung solcher Beeinträchtigungen zu dokumentieren, gibt es das Waldmonitoring. Als Monitoring bezeichnet man die standardisierte und kontinuierliche wissenschaftliche Erhebung von Daten. Waldmonitoring ist daher die kontinuierliche Erfassung des Waldzustands.
Aus der Kontinuität der Erfassungen lassen sich Veränderungen des Waldzustands verfolgen. Auswirkungen von Ereignissen wie Borkenkäferkalamitäten oder Sturmwurfereignissen oder bestimmten Maßnahmen im Wald (Pflanzungen, Saat, Pflegeeingriffe, Naturverjüngungsentwicklung etc.) lassen sich so beobachten und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen lässt sich ableiten. Insbesondere im Zuge des Klimawandels und des Waldumbaus ist die Analyse von Veränderungen im Waldzustand wichtig, um festzulegen, was Förster:innen tun können, um den Wald durch ökologisch orientierte Waldwirtschaft zu erhalten und widerstandsfähiger zu machen.
Mehr Informationen stellen das BMLE und das Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt zur Verfügung.
Wald-Steckbrief
Deckung Totholz
Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Schwaches Totholz: 10 %
Wurzelstöcke: 4 Stück
Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0
Schichten
Baumschicht 1: 70 %
(Traubeneiche)
Baumschicht 2: 60 %
(Hainbuche)
Baumschicht 3: 10 %
(Hainbuche, Traubeneiche)
Krautschicht: 1 %
Wuchsklassen: 4
Sonstiges
keine Beeinträchtigungen festgestellt
Kronenschlussgrad:
geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 58 %