Dölauer Heide

Dölauer Heide - Fläche 1a

Fokusmerkmal: Beeinträchtigungen → Waldmonitoring

In diesem Waldausschnitt konnten wir verschiedene „Beeinträchtigungen“ des Bestandes feststellen. Um unter anderem das Vorhandensein und die Entwicklung solcher Beeinträchtigungen zu dokumentieren, gibt es das Waldmonitoring. Als Monitoring bezeichnet man die standardisierte und kontinuierliche wissenschaftliche Erhebung von Daten. Waldmonitoring ist daher die kontinuierliche Erfassung des Waldzustands.

Aus der Kontinuität der Erfassungen lassen sich Veränderungen des Waldzustands verfolgen. Auswirkungen von Ereignissen wie Borkenkäferkalamitäten oder Sturmwurfereignissen oder bestimmten Maßnahmen im Wald (Pflanzungen, Saat, Pflegeeingriffe, Naturverjüngungsentwicklung etc.) lassen sich so beobachten und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen lässt sich ableiten. Insbesondere im Zuge des Klimawandels und des Waldumbaus ist die Analyse von Veränderungen im Waldzustand wichtig, um festzulegen, was Förster:innen tun können, um den Wald durch ökologisch orientierte Waldwirtschaft zu erhalten und widerstandsfähiger zu machen.

Mehr Informationen stellen das BMLE und das Landeszentrum Wald Sachsen-Anhalt zur Verfügung.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Schwaches Totholz: 10 %
Wurzelstöcke: 4 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 70 % (Traubeneiche)
Baumschicht 2: 60 % (Hainbuche)
Baumschicht 3: 10 % (Hainbuche, Traubeneiche)

Krautschicht: 1 %
Wuchsklassen: 4

Sonstiges

keine Beeinträchtigungen festgestellt

Kronenschlussgrad: geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 58 %

Dölauer Heide - Fläche 2a

Fokusmerkmal: (Liegendes) Totholz

In diesem Waldabschnitt haben wir viel schwaches liegendes Totholz entdeckt. Totholz ist in jeder seiner Formen (schwach, stark, liegend, stehend) ein wichtiger Baustein der Artenvielfalt und Naturnähe von Waldökosystemen. Etwa ein Viertel der waldbewohnenden Arten ist aus unterschiedlichen Gründen auf Totholz angewiesen, insbesondere viele Insekten und Pilze. Aber auch Moose, Flechten und diverse Wirbeltiere brauchen Totholz.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Merkblatt "Totholz im Wald" und der Website "waldwissen.net".

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 25 %
Schwaches Totholz: 15 %
Wurzelstöcke: 14 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 20 % (Traubeneiche)
Baumschicht 2: 40 % (Hainbuche, Stieleiche, Traubeneiche, Winterlinde)
Baumschicht 3: 15 % (Bergahorn, Rotbuche, Sommerlinde)

Krautschicht: 10 % (Brombeere)
Wuchsklassen: 5

Sonstiges

Nutzungsschäden: mittel (Rückegasse)
Störzeigerart: schwach (Brombeere)
Neophyten: schwach (Kleinblütiges Springkraut, Roteiche, Spätblühende Traubenkirsche)

Kronenschlussgrad: locker bis licht
Mittlere Kronenverlichtung: 39 %

Dölauer Heide - Fläche 4a

Fokusmerkmal: Wurzelstöcke → Holzernte

In diesem Waldausschnitt haben wir besonders viele Wurzelstöcke gefunden. Ein Wurzelstock oder auch Baumstumpf ist der nach dem Fällen verbliebene Teil eines Baumes. Hier wurden also mehrere Bäume gefällt. Doch wie viel Holz wird eigentlich jedes Jahr in Deutschland geerntet? Holzmengen werden in Festmeter bzw. m³ angegeben, da das Gewicht von Holz stark von der Holzart (bzw. Baumart), der Holzfeuchte und weiteren Faktoren abhängt. Außerdem muss man zwischen Abgang generell und dem genutzten Teil dieses Abgangs unterscheiden. Im Zeitraum zwischen 2012 bis 2022 wurde ein Abgang von 110,1 Mio. m³ je Jahr (10,2 m³ je Hektar und Jahr) verzeichnet, was 4 % mehr als in der vorherigen Dekade sind.

Das liegt insbesondere an den großen Kalamitäten, die seit 2018 aufgetreten sind. Genutzt wurde von diesem auch durch Kalamitäten aus dem Wald ausscheidenden Holz nur ein Teil, denn Kalamitätsholz verbleibt teilweise aus verschiedenen Gründen im Wald. Zwischen 2012 und 2022 wurden in Deutschland im Schnitt 72,6 Mio. m³ Rohholz (Erntefestmeter ohne Rinde) je Jahr genutzt, weniger als zwischen 2002 bis 2012 (75,7 Mio. m³ je Jahr). Der Abgang generell hat also zugenommen, die Nutzung hat allerdings abgenommen.

Die Zusammenfassung der Bundeswaldinventur liefert weitere Informationen.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 5 %
Schwaches Totholz: 20 %
Wurzelstöcke: 19 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 30 % (Traubeneiche)
Baumschicht 2: 15 % (Rotbuche, Traubeneiche)
Baumschicht 3: 40 % (Rotbuche)

Krautschicht: 15 % (Brombeere, Hain-Rispengras, Rasen-Schmiele, Seggen-Arten, Wald-Erdbeere, Wald-Reitgras)
Wuchsklassen: 4

Sonstiges

Biotische Schäden: schwach (Waldverbiss)
Nutzungsschäden: schwach (Rückegasse)
Störzeigerart: schwach (Brombeere)
Neophyten: schwach (Mahonie, Roteiche, Spätblühende Traubenkirsche)

Kronenschlussgrad: licht
Mittlere Kronenverlichtung: 80 %

Dölauer Heide - Fläche 5a

Fokusmerkmal: Neophyten (Allgemein)

In diesem Waldausschnitt haben wir besonders viele Neophyten erfasst. Als Neophyten werden Pflanzen bezeichnet, die nach 1492 – dem Jahr der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus – vom Menschen in Gebiete eingeführt wurden, in denen sie natürlicherweise nicht vorkamen. Die Hälfte der bei uns etablierten Neophyten wurde beabsichtigt eingeführt – die meisten davon als Zierpflanzen (insgesamt ca. 30 % aller Neophyten) und die übrigen Arten als land- und forstwirtschaftliche Nutzpflanzen (20 % der Neophyten, z. B. Kartoffel, Mais und Tomate). Der Rest wurde unbeabsichtigt eingeschleppt, beispielsweise als ungewollte Beimischung beim Saatgut. Nur wenige eingeführte Arten können in unserem Klima selbständig überleben und noch weniger Arten sind hier ausbreitungsstark. Die ausbreitungsstarken Arten können nach ihrer Einschleppung allerdings zu verschiedenen Problemen führen.

Übrigens: Gebietsfremde Pflanzen, die bereits vor 1492 eingeführt wurden, nennt man Archäophyten.

Lesen Sie mehr auf der Website des Landesamtes für Umwelt Bayern

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 10 %
Schwaches Totholz: 5 %
Wurzelstöcke: 13 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 1

Schichten

Baumschicht 1: 30 % (Hängebirke, Roteiche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 20 % (Hainbuche, Schlehe, Spätblühende Traubenkirsche, Traubeneiche, Vogelkirsche)
Baumschicht 3: 80 % (Schneebeere, Spätblühende Traubenkirsche)

Krautschicht: 5 % (Behaarte Segge, Wald-Zwenke)
Wuchsklassen: 4

Sonstiges

Neophyten: stark (Roteiche, Schneebeere, Spätblühende Traubenkirsche)

Kronenschlussgrad: locker
Mittlere Kronenverlichtung: 41 %

Dölauer Heide - Fläche 6a

Fokusmerkmal: Kronenschlussgrad

In diesem Waldausschnitt wiesen die Bäume im Durchschnitt einen lockeren Kronenschlussgrad auf. Der Kronenschlussgrad ist ein Maß für die Bestandsdichte eines Waldes und beschreibt, wie eng die Bäume in einem Bestand beieinanderstehen. Die Skala reicht von 1) gedrängt, bei dem die Kronen ineinandergreifen, über 3) locker, mit einem Kronenabstand von bis zu einem Drittel des Kronendurchmessers, bis hin zu 6) sehr räumig, bei dem der Abstand größer als ein Kronendurchmesser ist. Der Kronenschlussgrad beeinflusst sowohl die Konkurrenzbedingungen der Bäume untereinander als auch die Intensität der Umwelteinwirkungen auf die einzelnen Bäume. Ein höherer Kronenschlussgrad kann möglicherweise einen Einfluss auf die Kronenverlichtung haben.

Weitere Informationen können Sie hier nachlesen.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 0 %, liegend 5 %
Schwaches Totholz: 5 %
Wurzelstöcke: 13 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 60 % (Traubeneiche)
Baumschicht 2: 30 % (Hainbuche)
Baumschicht 3: 30 % (Gewöhnlicher Liguster, Hainbuche, Rotbuche, Roteiche, Schneebeere, Spätblühende Traubenkirsche)

Krautschicht: 5 % (Wald-Zwenke)
Wuchsklassen: 5

Sonstiges

Neophyten: schwach (Roteiche, Schneebeere, Spätblühende Traubenkirsche)

Kronenschlussgrad: locker
Mittlere Kronenverlichtung: 41 %

Dölauer Heide - Fläche 8a

Fokusmerkmal: Strukturvielfalt

Dieser Waldausschnitt zeichnet sich durch einen besonderen Strukturreichtum aus. Doch was trägt eigentlich zur Strukturvielfalt im Wald bei? Das sind unter anderem Baumartenvielfalt, Mehrschichtigkeit, verschiedene Dimensionen und Altersklassen, Totholz, Habitatbäume, Gräben, Tümpel, Mikrohabitate wie Höhlen in Baumstämmen. In den vergangenen zehn Jahren sind deutsche Wälder im Schnitt vielfältiger geworden.

Mischwälder bedecken nun 79 % der Waldflächen. 77 % der Wälder bestehen aus zwei oder mehr Baumschichten. Es gibt 7 % mehr Laubwälder als noch im Jahr 2012. Diese Entwicklungen gehen vor allem auf den aktiven Waldumbau zurück und somit auf die Bemühungen, die Anpassungsfähigkeit der Wälder an den Klimawandel zu unterstützen.

Mehr Informationen erhalten Sie in den Ergebnissen der vierten Bundeswaldinventur.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 1 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 5 %
Schwaches Totholz: 11 %
Wurzelstöcke: 2 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 1

Schichten

Baumschicht 1: 40 % (Traubeneiche)
Baumschicht 2: 60 % (Spitzahorn, Winterlinde)
Baumschicht 3: 60 % (Gemeine Esche, Spitzahorn, Winterlinde)

Krautschicht: 10 % (Echte Nelkenwurz, Gräser)
Wuchsklassen: 5

Sonstiges

Nutzungsschäden: schwach (Trampelpfad)

Kronenschlussgrad: locker
Mittlere Kronenverlichtung: 48 %

Dölauer Heide - Fläche 9a

Fokusmerkmal: Baumarten

Dieser Waldausschnitt setzt sich aus mehreren Baumarten zusammen. Doch was sind eigentlich die häufigsten Baumarten in Deutschland? Nach den Ergebnissen der vierten Bundeswaldinventur dominieren in den deutschen Wäldern derzeit die Baumarten Kiefer (22 %), Fichte (21 %), Buche (17 %) und Eiche (12 %). Die restlichen 28 % bestehen aus einer Mischung von 47 weiteren Baumarten und -gruppen. Vielfältige Baumartenzusammensetzungen im Wald tragen zu einem gesünderen und widerstandsfähigeren Waldökosystem bei, das besser auf Umweltveränderungen reagieren kann.

Noch mehr Wissenswertes erklärt finden Sie auf in Themen und Lebensraum der Bundeswaldinventur.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 2 %, liegend 10 %
Schwaches Totholz: 5 %
Wurzelstöcke: 4 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 40 % (Hainbuche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 5 % (Bergahorn, Gemeine Esche, Hainbuche, Vogelkirsche, Winterlinde)
Baumschicht 3: 50 % (Gemeine Hasel, Hainbuche, Rotbuche, Traubeneiche)

Krautschicht: 10 % (Brombeere, Hain-Rispengras)
Wuchsklassen: 6

Sonstiges

keine Beeinträchtigungen festgestellt

Kronenschlussgrad: geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 59 %

Dölauer Heide - Fläche 11a

Fokusmerkmal: (Stehendes) Totholz

In diesem Waldausschnitt haben wir stehendes Totholz gefunden. Stehendes Totholz ist insbesondere für viele Insekten-, Vogel- und Säugetierarten von Bedeutung. Vogelarten wie Hohltauben, Käuze und Dohlen, aber auch Säugetiere wie Siebenschläfer und Fledermäuse, finden in den Spechthöhlen alter Bäume einen geeigneten Unterschlupf. Das Vorhandensein von Totholz unterstützt also eine Vielzahl von Organismen und trägt entscheidend zur ökologischen Vielfalt des Waldes bei.

Die Website "waldwissen.net" stellt Wissenswertes zum Totholz vor.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 10 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 11 %, liegend 5 %
Schwaches Totholz: 10 %
Wurzelstöcke: 3 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 1

Schichten

Baumschicht 1: 20 % (Traubeneiche)
Baumschicht 2: 70 % (Hainbuche)
Baumschicht 3: 10 % (Gemeine Hasel, Hainbuche)

Krautschicht: 5 % (Efeu, Wald-Zwenke)
Wuchsklassen: 3

Sonstiges

keine Beeinträchtigungen festgestellt

Kronenschlussgrad: geschlossen bis locker
Mittlere Kronenverlichtung: 81 %

Dölauer Heide - Fläche 13a

Fokusmerkmal: Altbäume → Ältester Baum Deutschlands

In diesem Waldausschnitt haben wir einen Altbaum gefunden. Altbäume sind Bäume mit einem Brusthöhendurchmesser von mehr als 80 cm. Der vermutlich älteste Baum Deutschlands steht in der hessischen Gemeinde Schenklengsfeld. Es handelt sich um eine Sommerlinde (Tilia platyphyllos), die auf ein beeindruckendes Alter von über 1200 Jahren geschätzt wird.

Die Altersschätzung eines solch alten Baumes ist jedoch selbst für Expert:innen nicht immer einfach. Mit der Zeit können sich Stämme spalten und teilweise absterben, wie es auch bei der Schenklengsfelder Linde der Fall ist. Sie besteht heute aus vier Stammteilen, die zusammen einen Umfang von etwa 18 Metern haben. Der Kronendurchmesser des Baumes misst ganze 25 Meter. Um sicherzustellen, dass dieser uralte Baum noch viele Jahre bestehen bleibt, werden seine schweren Äste durch ein Balkengerüst gestützt, das die Gemeinde instand hält.

Das Baumpflegeportal, die Forstpraxis und die Gemeinde Schenklengsfeld erzählen mehr über den ältesten Baum.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 5 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 1 %
Schwaches Totholz: 20 %
Wurzelstöcke: 8 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 50 % (Rotbuche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 5 % (Rotbuche)
Baumschicht 3: 30 % (Gemeine Hasel, Gewöhnliche Traubenkirsche, Rotbuche)

Krautschicht: 30 % (Brombeere, Efeu, Gewöhnliche Kratzdistel, Kleinblütiges Springkraut)
Wuchsklassen: 7

Sonstiges

Nutzungsschäden: schwach (Rückegasse)
Störzeigerart: mittel (Brombeere, Landreitgras)
Neophyten: mittel (Kleinblütiges Springkraut, Roteiche, Schneebeere)

Kronenschlussgrad: geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 38 %

Dölauer Heide - Fläche 14a

Fokusmerkmal: Mischwald vs. Reinbestand

In diesem Waldausschnitt finden wir einen Reinbestand aus Roteiche (Quercus rubra). Ein Mischwald besteht aus einer Mischung unterschiedlicher Baumarten – sowohl Nadel- als auch Laubbäumen. Zudem setzen sich Mischwälder aus unterschiedlich alten und dicken Bäumen zusammen. Je vielfältiger und naturnäher der Wald ist, desto besser sind seine Chancen, auf Umweltveränderungen, wie sie durch den Klimawandel entstehen, erfolgreich reagieren zu können.

Im Vergleich zu Reinbeständen (Wälder, die nur aus einer einzigen Baumart gleichen Alters bestehen) sind Mischwälder widerstandsfähiger im Hinblick auf Stürme, Trockenheit oder Insektenkalamitäten. Insekten, die sich auf bestimmte Baumarten spezialisiert haben, zum Beispiel Borkenkäferarten, haben es in Mischwäldern schwerer, sich schnell und massiv auszubreiten. Bildlich gesprochen: Der nächste Brutbaum ist mitunter nicht der direkte Nachbar, sondern schwieriger zu erreichen. Die Vielfalt an Baumarten reduziert das Risiko eines großflächigen Absterbens, wie es bei vielen reinen Fichtenwäldern beobachtet wird. Mischwälder fördern außerdem die Entwicklung eines ausgewogenen und vitalen Waldbodens, der die Grundlage für einen gesunden Wald bildet. Die Vielzahl an Arten und Strukturen in diesen Wäldern schafft vielfältigere Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Aktuell bestehen 79 % der Waldfläche in Deutschland aus Mischwäldern.

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Bundeswaldinventur stellen weitere wertvolle Informationen zur Verfügung.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 0 %
Schwaches Totholz: 10 %
Wurzelstöcke: 5 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 30 % (Traubeneiche)
Baumschicht 2: 10 % (Roteiche, Traubeneiche, Winterlinde)
Baumschicht 3: 80 % (Feldahorn, Hasel, Roteiche, Schneebeere, Winterlinde)

Krautschicht: 10 % (Brombeere, Wald-Zwenke)
Wuchsklassen: 5

Sonstiges

Störzeigerart: schwach (Brombeere)
Neophyten: mittel (Roteiche, Schneebeere)

Kronenschlussgrad: geschlossen bis locker
Mittlere Kronenverlichtung: 61 %

Dölauer Heide - Fläche 19a

Fokusmerkmal: Schichten („Stockwerke des Waldes“)

Dieser Waldausschnitt ist vergleichsweise strukturreich. Neben Totholz tragen auch die verschiedenen Schichten oder „Stockwerke“ des Waldes zur Strukturvielfalt bei. Betrachtet man den Aufbau des Waldes, sind folgende Stockwerke zu erkennen: Wurzelschicht, Moos-, Kraut-, Strauch- und Kronenschicht. Jede dieser Schichten bringt unterschiedliche Gegebenheiten und Eigenschaften mit sich und bietet verschiedenen Pflanzen-, Pilz- und Tierarten einen Lebensraum. Die Kronenschicht ist dabei noch vergleichsweise wenig erforscht (Wildermuth 2024).

Lesen Sie mehr in der Broschüre „Unser Wald“

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 6 %, liegend 10 %
Schwaches Totholz: 5 %
Wurzelstöcke: 2 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 15 % (Traubeneiche, Waldkiefer)
Baumschicht 2: 60 % (Hainbuche, Spitzahorn, Traubeneiche, Winterlinde)
Baumschicht 3: 20 % (Gemeine Hasel, Gewöhnlicher Liguster, Mahonie, Winterlinde)

Krautschicht: 20 % (Brombeere, Gundermann, Kleinblütiges Springkraut, Wald-Knäuelgras, Wald-Zwenke)
Wuchsklassen: 6

Sonstiges

Störzeigerart: schwach (Brombeere)
Neophyten: stark (Kleinblütiges Springkraut, Mahonie, Schneebeere, Spätblühende Traubenkirsche)

Kronenschlussgrad: locker bis licht
Mittlere Kronenverlichtung: 50 %

Dölauer Heide - Fläche 20a

Fokusmerkmal: Biotopbäume

In diesem Waldausschnitt haben wir zwei Biotopbäume gefunden. Biotopbäume sind Bäume, die mindestens ein Mikrohabitat ­– also einen kleinräumigen oder speziell abgegrenzten Lebensraum für andere Lebewesen – aufweisen. Das sind zum Beispiel Höhlen, Horste von Greifvögeln, Faulstellen, abfallende Rinde, Pilzkonsolen oder abgebrochene Kronen. Biotopbäume sind von enormer ökologischer Bedeutung. Sie sind Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Pilze, dienen als Nahrungsquelle für beispielsweise Larven und haben damit eine große Auswirkung auf die Artenvielfalt von Wäldern.

Weitere interessante Informationen lesen Sie bei der Bundeswaldinventur und im Merkblatt des LWF.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 5 %
Schwaches Totholz: 10 %
Wurzelstöcke: 9 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 2

Schichten

Baumschicht 1: 50 % (Esche, Roteiche, Spitzahorn, Stieleiche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 10 % (Spätblühende Traubenkirsche, Spitzahorn)
Baumschicht 3: 40 % (Hainbuche, Liguster, Roter Hartriegel, Schneebeere, Spätblühende Traubenkirsche, Spitzahorn)

Krautschicht: 10 % (Brombeere, Wald-Knäuelgras)
Wuchsklassen: 6

Sonstiges

Störzeigerart: schwach (Brombeere)
Neophyten: schwach (Schneebeere, Spätblühende Traubenkirsche)

Kronenschlussgrad: geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 45 %

Dölauer Heide - Fläche 21a

Fokusmerkmal: Störzeiger

In diesem Waldausschnitt haben wir viele Störzeiger vorgefunden. Störzeiger sind Pflanzenarten, die auf eine Störung, Nährstoffanreicherung oder Degradierung eines Lebensraums hinweisen. Beispiele sind die Brennnessel (Urtica dioica) und die Brombeere (Rubus fruticosus). Sie zeigen eine Abweichung vom für den Lebensraum typischen, artenreichen Zustand an. Ein hoher Anteil an Störzeigern führt zur Abwertung des Erhaltungszustandes von FFH-Lebensraumtypen. Ursachen für ein vermehrtes Auftreten von Störzeigern sind häufig Nährstoffüberschuss (v. a. Stickstoff) oder Bodenverdichtung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Landesamtes für Naturschutz Sachsen-Anhalt

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 0 %, liegend 5 %
Schwaches Totholz: 5 %
Wurzelstöcke: 5 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 40 % (Hainbuche, Stieleiche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 10 % (Bergahorn, Hainbuche, Spitzahorn)
Baumschicht 3: 20 % (Bergahorn, Hasel, Spätblühende Traubenkirsche, Spitzahorn)

Krautschicht: 90 % (Brennnessel, Brombeere, Kleinblütiges Springkraut, Waldmeister, Wald-Knäuelgras)
Wuchsklassen: 5

Sonstiges

Störzeigerart: stark (Brennnessel, Brombeere, Mahonie)
Neophyten: schwach (Kleinblütiges Springkraut, Mahonie, Spätblühende Traubenkirsche)

Kronenschlussgrad: locker
Mittlere Kronenverlichtung: 41 %

Dölauer Heide - Fläche 23a

Fokusmerkmal: Rotbuche → Baum des Jahres

Die dominierende Baumart in diesem Waldausschnitt ist die Rotbuche (Fagus sylvatica). Die Rotbuche ist eine der häufigsten Baumarten in Deutschland und wurde 2022 zum Baum des Jahres gewählt. Als Baum des Jahres wird von der „Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ jedes Jahr eine Baumart gewählt, die von dieser als besonders wertvoll oder interessant angesehen wird. Neben der Wahl zum Baum des Jahres gibt es z. B. auch den Vogel, Boden oder sogar Lurch des Jahres. Durch diese Auszeichnungen sollen bestimmte Arten und auch Lebensräume in den Fokus gerückt werden, um ihre Bedeutung zu betonen, Interesse für den Naturschutz zu wecken und Wissen über die Arten zu vermitteln.

Mehr Informationen stellt die Website zum Baum des Jahres zur Verfügung.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 0 %, liegend 5 %
Schwaches Totholz: 20 %
Wurzelstöcke: 9 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 2

Schichten

Baumschicht 1: 60 % (Rotbuche)
Baumschicht 2: 10 % (Hainbuche, Rotbuche)
Baumschicht 3: 20 % (Rotbuche)

Krautschicht: 40 % (Brombeere, Großes Hexenkraut, Kleinblütiges Springkraut, Nickendes Perlgras, Wald-Knäuelgras)
Wuchsklassen: 5

Sonstiges

Biotische Schäden: schwach (Waldverbiss)
Störzeigerart: schwach (Brombeere)
Neophyten: schwach (Kleinblütiges Springkraut)

Kronenschlussgrad: locker
Mittlere Kronenverlichtung: 28 %

Dölauer Heide - Fläche 26a

Fokusmerkmal: Neophyten (Invasive Arten)

In diesem Waldausschnitt wird die Strauchschicht stark von der Schneebeere (Symphoricarpos albus) dominiert. Diese Art gilt in Deutschland als invasiver Neophyt. Neophyten sind Arten, die nach 1492 vom Menschen in Gebiete eingeführt wurden, in denen sie natürlicherweise nicht vorkamen. Als invasiv gelten diese Arten dann, wenn sie unerwünschte Auswirkungen auf andere Arten, Lebensgemeinschaften oder Biotope haben. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn sie sich stark ausbreiten und dabei in Konkurrenz mit heimischen Arten treten.

Oft werden dadurch heimische Arten verdrängt und die Biodiversität reduziert. Einige invasive Arten können auch Gesundheitsprobleme beim Menschen verursachen (z. B. Riesenbärenklau, Beifuß-Ambrosie) oder Schäden an Infrastruktur anrichten (z. B. Japanischer Staudenknöterich).

Das Bundesamt für Naturschutz und der BUND haben weitere interessante Informationen für Sie.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 7 %
Schwaches Totholz: 21 %
Wurzelstöcke: 18 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 30 % (Traubeneiche, Vogelkirsche, Waldkiefer)
Baumschicht 2: 2 % (Bergahorn, Traubeneiche)
Baumschicht 3: 90 % (Bergahorn, Schneebeere)

Krautschicht: 10 % (Brombeere, Wald-Knäuelgras, Wald-Zwenke)
Wuchsklassen: 4

Sonstiges

Neophyten: stark (Schneebeere)

Kronenschlussgrad: geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 28 %

Dölauer Heide - Fläche 30a

Fokusmerkmal: Mehrschichtigkeit

In diesem Waldabschnitt finden wir alle drei Baumschichten. Das heißt es sind alte, mittelalte und junge Bäume vorhanden. Unter älteren Bäumen wachsen bereits jüngere Generationen heran. Das ist natürlicher als z. B. gleichaltrige Bestände, die aus nur einer einzigen Baumschicht bestehen. Mehrschichtige Bestände können beispielsweise Sturm besser aushalten als einschichtige Bestände.

Mehr Informationen stellt die vierte Bundeswaldinventur zur Verfügung.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Schwaches Totholz: 6 %
Wurzelstöcke: 16 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 30 % (Hainbuche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 10 % (Rotbuche, Roteiche)
Baumschicht 3: 80 % (Feldulme, Rotbuche, Roteiche, Schneebeere)

Krautschicht: 30 % (Brombeere, Gundermann, Wald-Knäuelgras, Wald-Zwenke)
Wuchsklassen: 5

Sonstiges

Neophyten: mittel (Mahonie, Roteiche, Schneebeere, Spätblühende Traubenkirsche)

Kronenschlussgrad: geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 40 %

Dölauer Heide - Fläche 32a

Fokusmerkmal: Wuchsklassen

In diesem Abschnitt des Waldes haben wir sechs verschiedene Wuchsklassen bzw. Altersstadien der Bäume erfasst. Das heißt, es waren Bäume unterschiedlicher Altersgruppen vertreten. Das Vorhandensein mehrerer Wuchsklassen deutet auf einen naturnahen und stabilen Wald hin, der durch seine Strukturvielfalt beispielsweise besser gegen Sturmereignisse geschützt ist. Während das starke und sehr starke Baumholz ökologisch besonders wertvoll ist und Mikrohabitate für andere Arten bieten kann, sichern Anwuchs, Jungwuchs, Stangenholz sowie schwaches und mittleres Baumholz den Fortbestand des Waldes. Durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Altersstadien entsteht ein vielfältiger Lebensraum für eine Vielzahl an Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.

Die Bundeswaldinventur liefert wervollte Hintergrundinformationen.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 6 %, liegend 11 %
Schwaches Totholz: 20 %
Wurzelstöcke: 10 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 40 % (Roteiche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 30 % (Spitzahorn)
Baumschicht 3: 40 % (Bergahorn, Schneebeere)

Krautschicht: 0 %
Wuchsklassen: 4

Sonstiges

Neophyten: mittel (Mahonie, Roteiche, Schneebeere)

Kronenschlussgrad: geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 45 %

Dölauer Heide - Fläche 33a

Fokusmerkmal: Kronenverlichtung

In diesem Waldausschnitt haben wir eine relativ hohe mittlere Kronenverlichtung erfasst. Die Kronenverlichtung beschreibt den sicht- und messbaren Nadel- oder Blattverlust der Baumkrone im Vergleich zu einem voll benadelten oder voll belaubten gesunden Baum der jeweiligen Art. Sie gilt als wichtiger Weiser für die Vitalität von Waldbäumen und wird seit 1984 jährlich im Rahmen der Waldzustandserhebung erfasst. Die Kronenverlichtung kann ein Hinweis auf die Schädigung bzw. Gesundheit von Bäumen sein. Dabei kann eine verlichtete Krone viele Ursachen haben. Einige der Haupteinflüsse sind Bodenveränderungen wie Versauerung und Eutrophierung, längere Trockenperioden, Insekten und Baumkrankheiten, eine überdurchschnittliche Ausbildung von Früchten und ein hohes Alter des Baumes.

Lesen Sie mehr auf den Seiten des Umweltbundesamtes und des BMLEH.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 0 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 0 %, liegend 10 %
Schwaches Totholz: 20 %
Wurzelstöcke: 15 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 70 % (Roteiche, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 10 % (Hainbuche, Spitzahorn)
Baumschicht 3: 10 % (Gewöhnliche Traubenkirsche, Hainbuche, Mahonie, Schneebeere)

Krautschicht: 1 %
Wuchsklassen: 4

Sonstiges

Nutzungsschäden: mittel (Rückegasse, Weg)
Neophyten: schwach (Mahonie, Roteiche, Schneebeere)

Kronenschlussgrad: geschlossen
Mittlere Kronenverlichtung: 53 %

Dölauer Heide - Fläche 37a

Fokusmerkmal: Naturverjüngung

In diesem Waldausschnitt können wir eine ausgeprägte Verjüngung der Bäume erkennen. Das heißt, es wachsen viele junge Bäume nach. Setzen Förster:innen auf die sogenannte „Naturverjüngung“, bauen sie auf das Entstehen einer neuen Waldgeneration durch die Samen umliegender Bäume. Als "Kunstverjüngung" bezeichnet man Waldverjüngung, bei der gezielt Bäume eingebracht werden, z. B. durch die Pflanzung junger Bäume aus Baumschulen, durch Saat oder durch Stecken (die Zweige von Weiden oder Pappeln bilden Wurzeln und treiben aus, wenn sie in den Boden gesteckt werden).

Lesen Sie zu diesem Thema auch auf der Website „forst erklärt“ und einen Artikel der LWF.

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 5 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 30 %
Schwaches Totholz: 30 %
Wurzelstöcke: 2 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 10 % (Traubeneiche)
Baumschicht 2: 10 % (Spitzahorn, Winterlinde)
Baumschicht 3: 85 % (Bergahorn, Gemeine Hasel, Schneebeere, Spitzahorn, Winterlinde)

Krautschicht: 10 % (Echte Nelkenwurz, Kleinblütiges Springkraut, Waldmeister)
Wuchsklassen: 4

Sonstiges

Störzeigerart: schwach (Brombeere)
Neophyten: schwach (Kleinblütiges Springkraut, Schneebeere)

Kronenschlussgrad: geschlossen bis locker
Mittlere Kronenverlichtung: 83 %

Dölauer Heide - Fläche 40a

Fokusmerkmal: Wann ist ein Wald ein Wald?

Dieser Waldausschnitt ist sehr offen und lückig, da einige Bäume abgestorben sind. Da stellt sich für manche vielleicht die Frage: Ist das noch ein Wald bzw. ab wann ist ein Wald ein Wald? Wald ist dann Wald, wenn es sich um eine von Bäumen geprägte Fläche handelt, die so groß ist, dass sich das typische „Waldinnenklima“ (= weniger Strahlung, mehr Feuchtigkeit, gemäßigtere Temperatur, weniger Wind) einstellen kann. Bei Baumalleen, Parkanlagen oder Baumschulen ist das bspw. nicht der Fall. § 2 des Bundeswaldgesetzes definiert Wald als jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche (einschließlich Waldflächen, auf denen vorübergehend keine Bäume stehen), Waldwege, Holzlagerplätze sowie sonstige dem Wald verbundene Flächen (BWI 4).

Lesen Sie mehr in den Hintergrundinformationen zur Bundeswaldinventur

Wald-Steckbrief

Deckung Totholz

Starkes Totholz: stehend 1 %, liegend 0 %
Mittleres Totholz: stehend 1 %, liegend 6 %
Schwaches Totholz: 10 %
Wurzelstöcke: 6 Stück

Anzahl Altbäume (BHD > 80cm): 0
Anzahl Biotopbäume: 0

Schichten

Baumschicht 1: 30 % (Bergahorn, Traubeneiche)
Baumschicht 2: 20 % (Bergahorn)
Baumschicht 3: 70 % (Bergahorn, Esche, Hasel, Spätblühende Traubenkirsche, Spitzahorn)

Krautschicht: 30 % (Brombeere, Echte Nelkenwurz)
Wuchsklassen: 5

Sonstiges

Störzeigerart: mittel (Brombeere)
Neophyten: schwach (Spätblühende Traubenkirsche)

Kronenschlussgrad: licht
Mittlere Kronenverlichtung: 80 %